fb

 

Hier einige Gästeberichte über das SSI Center Dive-World


Hier könnt Ihr einen Bericht für die Webseite einreichen. Und so funktioniert´s:
Bericht mit einem Textverarbeitungsprogramm wie „Word“ schreiben und danach hier hochladen. Nach einer Kontrolle durch den Webmaster wird dieser veröffentlicht. Max. Größe vom Dateianhang: 5 MB

Bericht hochladen




Ein Artikel von Jens Hartmann
www.ig-kaltwasser.at oder www.jens-hartmann.at

Nach Abschluss des Eistauchkurses fuhren wir zu viert von 20.-22.02. an den Weißensee zum Eistauchen. Leider war die Tauchschule, bei der wir reserviert hatten, ein ziemlicher Reinfall: Man schickte uns neben einem Bootshaus aus hüfttiefem Wasser unters Eis, und das bei extrem schlechter Sicht. Die zur Verfügung gestellten Leinen waren ungeeignet, weil sie unter gingen, und im Wasser rund um das Bootshaus lagen jede Menge Eisenteile, die uns und unsere Ausrüstung gefährdeten. Nachdem die eigenen Leinen geholt waren, erkundeten 2 von uns die Bedingungen mit dem Ergebnis, dass wir hier nicht tauchen wollen. Für diesen Tag wählten wir - sehr enttäuscht - den Klopeinersee als Ausweichprogramm, was weitere 260 km Autofahrt bedeutete. Nach 2 sehr schönen Tauchgängen im Strandbad des Klopeiner Sees, wo wir auch Leo und Anneliese von den dort stationierten Easy Divers kennenlernten, füllten wir noch all unsere Flaschen und hatten Glück: Telefonisch erfuhren wir, dass an der zweiten Tauchbasis am Weißensee, Dive-World, die eigentlich ausgebucht war, ein paar Taucher nicht kommen konnten und für uns nun Plätze frei sind.

Am nächsten Tag fuhren wir daher von unserer Unterkunft am Westufer des Weißensees bei sehr starkem Schneefall und trotz jeder Menge gesperrter Straßen mit ca. 1,5 m Schnee über Villach an das Ostufer des Weißensees. Sehr abenteuerlich waren die letzen Kilometer von Spital Ost an den auf 930 m Seehöhe gelegenen Weißensee.

Und gleich vorweg: Diese Mühen haben sich mehr als gelohnt! Nach einem sehr netten Empfang und kurzer Vorbesprechung zur Infrastruktur und zum Ablauf transportierte man uns mit unserer Ausrüstung zu den bereits vorbereiteten Eislöchern.

Da der Basiseigene Steg völlig zugeschneit und daher nicht zu benutzen war, baute man im Bereich der Schiffsanlegestelle eigene Stege zu den dort angelegten Eislöchern. Leinen, Karabiner, Buddyleinen, alles war vorbereitet! Teilweise stellte man sogar Leinenpersonal zur Verfügung und wir konnten zu viert gleichzeitig ins Wasser! Als wir unsere Köpfe unter Wasser steckten, trauten wir unseren Augen nicht: Gewaltige Sichtweiten von 20-30m! Am Ende der 40m langen Leine angekommen, sah man noch immer das türkisfarbene Eisloch schimmern. Wunderschöne Stimmung unter Wasser mit umgestürzten Bäumen, Steinen und Wurzeln.

Nach einem direkt an der Basis zubereitetem Grillteller, Kaffee und Kuchen ging es ab ans zweite Eisloch, wo die Stimmung noch gewaltiger war. Nach insgesamt 3 Eistauchgängen, von welchen wir noch lange sprechen werden, ist klar: wir kommen nächstes Jahr wieder! Wir bedanken uns beim gesamten Team von Dive-World Weißensee für die perfekte Organisation!



Ein Artikel von Tauchclub Marchtrenk
Divers Nachlese: Tauchen im hoechsten Badesee der Alpen

Eigentlich wäre mit der Zusammenfassung „Es war einfach fantastisch“ zu unserem Tauchwochenende am Weissensee alles gesagt. Da wir Euch aber – zumindest ein bisschen – an unserer Reise zum höchsten Badesee der Alpen teilhaben lassen möchten, findet Ihr hier die wichtigsten Facts, die besten Fotos und die wichtigsten Eindrücke.

Am 11.09.09 sind 14 Taucher – verstärkt durch Willi´s Family – ins Kärntner Landschafts- und Naturschutzgebiet Weissensee aufgebrochen. Bei der Anreise sah es in Salzburg noch nach einem wettermäßigen Weltuntergang aus. Aber wie heißt´s so schön: „Wenn Englein reisen …“. Wir wurden mit einer Seeidylle belohnt, die ihresgleichen sucht.

Auf 930 Meter Seehöhe präsentiert der Weissensee tatsächlich die schönste Seite des Lebens. Eine tolle Kulisse, die sich die Natur hier ausgedacht hat, eine Landschaft wie hingemalt, ein kristallklarer See, ein Seeufer, das zu mehr als zwei Drittel unverbaut ist (ja, so was gibt´s tatsächlich) und es gibt keine Straße, die um den See führt. Kurzum: Eine himmlische Ruhe.

Dass die Region unter Tauchern damit wirbt, zu den schönsten Tauchrevieren im Alpenraum zu gehören, ist alles andere als übertrieben. Unzählige versunkene Baumstämme und tolle Steilwände sorgen für eine interessante Unterwasserlandschaft. Garniert werden die Tauchgänge mit einem nicht alltäglichen Fischreichtum: Kapitale Hechte, große Karpfen und Schwärme von Barsche haben unsere Tauchgänge begleitet und sich – wie Ihr Euch in unserer Fotogalerie überzeugen könnt – bereitwillig als tolle Fotomotive zur Verfügung gestellt.

Zu Gast waren wir in der bestens ausgestatteten Tauchbasis "Dive-World" beim Team rund um Jutta & Mario Hofer, die mit Ihrer Gemütlichkeit und perfektem Service für einen echten „Urlaub bei Freunden“ gesorgt haben.

Von der eigenen Bootsanlegestelle, wenige Meter neben der Basis, ging´s per Elektroboot (Verbrennungsmotoren sind am gesamten See verboten) zu den Tauchplätzen, die nur auf dem Seeweg zu erreichen waren. Somit war die Fahrt vor den Tauchgängen schon ein Erlebnis für sich. Die himmlische Ruhe – die Elektromotoren surren wie ein besserer Föhn – machte die langen Anfahrten nicht nur erträglich, sondern direkt gemütlich. Zumindest für die meisten: Beim letzten Tauchgang der Reise musste das Team mit Andi Nachbagauer, Ingo Wakolbinger, Daniela und Wolfang Laic, ob der Tatsache, dass die Batterien leer waren, die Heimfahrt unter Zuhilfenahme der Ruder antreten. Respekt Daniela & die starken Männern.

Noch in aller Kürze die Tauchplätze im Einzelnen:
Kleine Steilwand
Hier geht der Felsabbruch bis auf ca. 20 m. Unterhalb der Sprungschicht bei ca. 9,5 m haben sich die meisten von uns nur kurz aufgehalten, ist die ansonsten moderate Temperatur ziemlich rasch auf unter 7° gefallen. Schöne Felsformationen prägen die Unterwasserlandschaft und man sieht auch aus einigen Metern Tiefe den – Gott sei Dank – blauen Himmel und die Bäume am Ufer. Fast selbstverständlich: Hechte und Barsche ohne Ende.

Grillplatz
Vom „Grillplatz“ aus – dieser hat sich bei einem Murenabgang samt den umgebenden Bäumen in die Tiefen des Sees verabschiedet – taucht man in gemütlichen 7-9 m über zahlreiche Baumstämme und Äste. Ständig begleitet von zahlreichen Fischen.

Große Steinwand
Dieser Tauchplatz zählt sicher zu den schönsten im Weissensee. Sofort nach dem Abtauchen finden unter zahlreichen Baumstämmen große Karpfen, Hechte und Barsche Unterschlupf. Die große, ohne Übertreibung imposante Wand geht fast senkrecht in die Tiefe und bietet für den Abschlusstauchgang unserer Reise die perfekte Kulisse.
Text: Willi jun.



Ein Artikel von Claudia
geschrieben am 12.09.2007 [AOWD , 300 TG]

Mitte August wurde ich wieder einmal zum Wiederholungstäter am Weisensee. Und zwar am Weisensee Ostufer bei der Tauchschule Dive World die von Jutta und Mario vorbildlich geführt wird.

Die angenehme und familiäre Atmosphäre gepaart mit Sauberkeit und der nötigen Sicherheitsausstattung macht einen Tauchurlaub oder Ausflug immer wieder zu einem Erlebnis. Beim Hausriff am Ostufer gibt es neben einer Übungsplattform auf sechs Meter auch einige versunkene Schätze (Madonna, Kutsche, Boot) zu bewundern. Auch Nachttauchgänge sind ein Erlebnis.

Der Weisensee zeichnet sich durch seine gute Sicht und vor allem den großen Fischreichtum aus. Zweimal täglich gibt es die Möglichkeit zu Bootstauchgängen. Auf der Homepage (www.dive-world.at) werden die Tauchplätze beschrieben. Mit auf dem Boot ist immer Sauerstoff und ein Notfallkoffer mit Handy und Notfallnummern.

Die Bootsfahrt dauert je nach Tauchplatz 20 bis 45 Minuten. Ein netter Service an der Basis ist der Gratis-Kaffee für alle Taucher und immer wieder tischen Mario und Jutta auch kleine Köstlichkeiten für hungrige Taucher auf.
Gerne werden auch Tipps (Restaurant, Ausflüge) von der Basis geben. Seit letztem Jahr bieten Jutta und Mario auch ein Gästehaus ganz in der Nähe des Sees für Taucher an.

Übernachten kann man auch auf dem Campingplatz direkt am See oder bei Privatzimmervermieter. Aber, auch da ist die Basis gerne behilflich!Die Leihausrüstung ist in einem tadellosen Zustand!

Außerdem werden auch Tauchkurse für Gehörlose angeboten!

Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage. Bereits mehrmals haben wir uns der Basis schon bei Tauchurlauben angeschlossen.
Die Organisation verlief immer reibungslos. Von Taucher für Taucher – besser könnte es nicht sein!Als Taucher/Gast auf der Basis merkt man, dass die Chemie im Team untereinander einfach stimmt – dies überträgt sich natürlich auch auf die Gäste! Wer noch weitere Fragen hat kann mich gerne kontaktieren!



Ein Artikel von Christoph Lange
Eistauchen - Weissenseetour
Abenteuer Wochenende mit "Rundum-Sorglos-Paket"

Das erste Eistauchwochenende mit Toni's Divestation war ein voller Erfolg. Das schlechte Wetter und 700km Anfahrt waren spätestens beim Blick unter die 40cm dicke Eisdecke vergessen.

Wie blutige Anfänger fühlten wir uns als wir das umfangreiche Briefing von Mario (TL und Basisleiter) vor unserem ersten Tauchgang erhielten. Divemaster- und Instructorbrevets haben hier keinen Bonus gebracht. Es war einfach alles neu. Durch die gute Betreuung von Mario, Jutta, Gerhard, Torsten und Patricia haben wir uns sofort wie zuhause gefühlt und konnten von der ersten Minute an unserem Hobby fröhnen.

Heißgetränke, Kaltgetränke, Kuchen, Schnitten, warme Mahlzeiten, Flasche füllen, Ausrüstungsprobleme, Kleidung trocknen, Unterhaltung am Abend, lustige Tauchergeschichten u. v. m. machten das "Rundum-Sorglos-Paket" absolut gelungen. Doch das alles war auch nötig da das Eistauchen schon einige Mühen von einem abverlangt.

Über Wasser gehen zu können hatte ich mir immer gewünscht, aber nach 400m mit Ausrüstung auf dem Rücken wäre ich dann doch lieber Boot gefahren. Was im Sommer dann mit dem großen Schritt in einer Sekunde erledigt ist hat bei uns mit Kettensäge finnischer Eissäge und Eispickel (Zappl) knapp zwei Stunden gedauert.

Das Eisloch ist normalerweise im Sorglospaket enthalten, aber fürs Brevet gilt "selbst ist der Mann /die Frau". Im Wasser selbst konnten wir dann doch einige unserer Vorkenntnisse gebrauchen.

Hauptleine tauchen, Buddyleine tauchen, Leine führen, Leinensignale, Notaufstieg an der Leine, Einsteigen und Aussteigen ins Eis waren die Hauptthemen die in den drei Brevetierungstauchgängen abgefragt und geübt wurden. Und zwischendurch hat man auch noch Zeit gefunden die Faszination unter Eis zu genießen.

Nach dem letzten TG wurde das gemeinsame Debriefing mit Glühmost und herzhaften Schnitten auch schon mal etwas länger. Genau die richtige Stärkung bevor die Autos mit vereinten Kräften und Schneeketten vom Parkplatz gewuchtete werden mussten. In der 7km entfernten Pension Wassermann wurde das Paket abgerundet. Einfache, ordentliche und herzliche Unterbringung boten jedem ausreichend Erholung.

Jetzt wissen wir warum die Wochenenden so schnell ausgebucht sind. Genau aus diesem Grund haben wir schon jetzt ein Wochenende gesichert.
Ich habe ein Forum eingerichtet, in dem jeder seine persönlichen Erfahrung posten und Interessierte Fragen stellen können. Über viele Beiträge würde ich mich sehr freuen.
Euer Christoph